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Me-TI: unser TI-Messenger in der internen Testphase

Was Me-TI werden soll: TI-Messenger Client und Fachdienst nach gematik-Spezifikation, Matrix-basiert und Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Ehrlicher Stand: interne Testphase, noch keine Zulassung.

Im Gesundheitswesen wird noch viel telefoniert, gefaxt und über private Messenger geschrieben. Für Patientendaten ist das alles keine gute Lösung. Die gematik hat deshalb den TI-Messenger spezifiziert: einen Messenger für Einrichtungen und Fachkräfte, der in der Telematikinfrastruktur läuft und dessen Teilnehmende geprüft sind.

Me-TI ist unser TI-Messenger. Gleich vorweg der Stand: Me-TI befindet sich in der internen Testphase und hat noch keine Zulassung der gematik.

Was Me-TI umfasst

Ein TI-Messenger besteht aus zwei Teilen, und Me-TI liefert beide:

  • Den Client: die App, mit der Ärztinnen, Pflegekräfte und Praxisteams schreiben. Vorgesehen sind native Apps für iOS und Android sowie ein Web-Client für den Desktop.
  • Den Fachdienst: den Server, über den eine Einrichtung am TI-Messenger teilnimmt und der die Nachrichten zu anderen Anbietern weiterleitet.

Technische Grundlage

Der TI-Messenger beruht auf dem offenen Matrix-Protokoll. Me-TI setzt es nach der gematik-Spezifikation um:

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit dem Double-Ratchet-Verfahren, sodass auch der Betreiber die Inhalte nicht lesen kann,
  • Cross-Signing, um Geräte und Gesprächspartner zu verifizieren,
  • Föderation, damit Nutzerinnen und Nutzer verschiedener TI-Messenger-Anbieter miteinander schreiben können,
  • Gruppenchats, Dateiübertragung, Sprach- und Videoanrufe über WebRTC, Push-Benachrichtigungen und Abgleich über mehrere Geräte.

Me-TI soll sich mit Praxissoftware und über FHIR mit weiteren Systemen verbinden lassen, damit eine Nachricht nicht in einer Insel endet.

Wofür

Typische Situationen sind die Rücksprache zwischen Ärztinnen und Ärzten verschiedener Einrichtungen, Absprachen im Praxisteam oder auf Station, interdisziplinäre Fallbesprechungen und die Koordination bei der Weiterbehandlung.

Wie es weitergeht

Bevor Me-TI in Einrichtungen eingesetzt werden kann, braucht es die Zulassung der gematik. So weit sind wir noch nicht. Im Moment testen wir intern. Wenn Sie sich für Me-TI interessieren, sprechen wir gern über Ihre Anforderungen. Feste Termine für einen Einsatz nennen wir erst, wenn sie feststehen.

Die Funktionsübersicht steht auf der Produktseite. Für die Frage, wer am Messenger teilnehmen darf, spielt die Identität eine zentrale Rolle; dazu mehr im Artikel über IDatik.

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