Telematikinfrastruktur
Vom Konnektor zum TI-Gateway.
Der Zugang zur TI wandert aus der Praxis ins Rechenzentrum und weiter zu einer Architektur, die auf geprüften Identitäten statt auf Hardware beruht. Hier sehen Sie, was sich ändert und wo unsere Software ansetzt.
- 01
Konnektor vor Ort
Jede Einrichtung betreibt eigene Hardware: Konnektor, Kartenterminal, SMC-B und eHBA. Der Konnektor baut den VPN-Tunnel in die TI auf und muss vor Ort gewartet werden.
- 02
TI-Gateway
Ein zugelassener Anbieter betreibt einen Highspeed-Konnektor im Rechenzentrum. Die Praxis wählt sich per VPN ein, Updates laufen zentral. Die Institutionsidentität kann als HSM-B im Rechenzentrum liegen statt als SMC-B-Karte im Terminal.
- 03
TI 2.0
Zero-Trust-Architektur: Der Zugang hängt nicht mehr zwingend am Konnektor, sondern an geprüften digitalen Identitäten. Die gematik führt die Bausteine schrittweise ein.
Was gerade ansteht
Drei Veränderungen, die jede Einrichtung betreffen.
Welche Schritte für Ihr Haus wann nötig sind, hängt von Ihrer Ausstattung und Ihren Anbietern ab. Verbindliche Termine veröffentlicht die gematik.
gematik Fachportal ↗- RSA → ECC
Neue Kryptografie in der TI
Die gematik stellt die TI von RSA auf Verfahren mit elliptischen Kurven (ECC) um und schaltet die RSA-Infrastruktur schrittweise ab. Karten, Konnektoren und angebundene Systeme müssen ECC beherrschen.
- TI-Gateway
Zugang als Dienstleistung
Für Praxen, Apotheken, Reha- und Pflegeeinrichtungen gibt es zugelassene TI-Gateway-Angebote. Perspektivisch soll das TI-Gateway den hardwarebasierten Anschluss ablösen.
- Identitäten
Digitale Identitäten werden zentral
In der TI 2.0 weisen sich Fachkräfte und Versicherte digital aus, etwa per Smartphone. Identity Provider, Signatur und Nachweise rücken damit ins Zentrum der Architektur.
Unsere Software für den Weg
Bausteine für die neue TI.
IDatik
Identity Provider für die TI
Authentifizierung und Autorisierung für Akteure der Telematikinfrastruktur, mit eHBA, SMC-B und rollenbasierter Zugriffskontrolle. Baustein für den identitätsbasierten Zugang der TI 2.0.
Ready für die gematik-Zertifizierung
FHIR Link
FHIR-Gateway
FHIR-R4-Gateway für den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Krankenhaus, Praxis und Plattform, auch über TI-Dienste hinweg.
Verfügbar
Me-TI
TI-Messenger Client & Fachdienst
Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kommunikation zwischen Gesundheitsakteuren nach der TI-Messenger-Spezifikation der gematik.
Interne Testphase
FastDoc QES
Mobile qualifizierte Signatur mit dem eHBA
Qualifizierte elektronische Signatur für PDFs mit dem eHBA per NFC, ohne Kartenleser, auf iPhone und Android.
Für PDFs außerhalb der TI
Ihren TI-Zugang gemeinsam planen.
Wir schauen mit Ihnen auf Ihre heutige Anbindung, die anstehenden Umstellungen und sinnvolle nächste Schritte.